Marokkanische VPN Dienste für eine Marokkanische IP Adresse

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Marokkanische IP-Adresse vortäuschen (per VPN)

Marokko befindet sich in Nordwestafrika und gehört gemeinsam mit Algerien und Tunesien zu den Maghreb-Staaten. Die Fläche des Landes beläuft sich auf über 450.000 Quadratkilometer, womit das Land eineinviertel-Mal so groß wie Deutschland ist. Die Straße von Gibraltar trennt Marokko im Norden von Europa, während das Land im Osten und Nordosten an Algerien grenzt. Etwa 30 Millionen Einwohner leben in Marokko, davon rund 60 Prozent arabisch sprechende Marokkaner und etwa 30 bis 40 Prozent Berber.
Die wichtigsten TV-Sender Marokkos sind Arriadia, Arrabia, Al-Maghribia, Assadissa, RTM1, 2M und Assabiaa. Auch in Marokko ist es längst üblich, dass die Fernsehkanäle ein eigenes Internetportal betreiben, um Serien- und Filmhighlights online anzubieten. So können marokkanische Zuschauer Sendungen, die sie verpasst haben, später noch einmal im Internet anschauen. Einige Fernsehsender veröffentlichen ebenso wie zahlreiche Radiokanäle einen Live-Stream im Internet. Dadurch haben Marokkaner die Möglichkeit, interessante Live-Events über das Internet zu verfolgen oder ihren Lieblingsradiosender online zu empfangen. Leider sind diese Streaming- und Video-on-Demand-Angebote nur für Menschen aus Marokko vorbehalten, während Internetnutzer aus anderen Ländern keinen Zugriff erhalten. Das hat zur Folge, dass man zum Beispiel als deutscher User lediglich eine Fehlermeldung erhält, wenn man derartige marokkanische Internetangebote aufrufen möchte.

Streaming TV-Dienste aus Marokko überall ansehen

Dieses Vorgehen ist längst nicht nur bei marokkanischen Online-Streams und Video-on-Demand-Diensten üblich, sondern auch bei vielen Internetmediatheken aus dem Ausland. Nun fragt man sich zu Recht, warum im freien und weltweiten Internet derartige Blockaden eingebaut werden. Das hat oft lizenzrechtliche Gründe, denn um Filme, Musik und Serien über das Internet auszustrahlen, müssen die Betreiber der Portale Ausstrahlungsrechte erwerben. Um hierbei Kosten zu sparen, ist es üblich, die Lizenzrechte nur für das eigene Land, sprich für Marokko zu erwerben. Das hat aber auch zur Folge, dass man Internetnutzer aus anderen Ländern der Welt keinen Zugriff ermöglichen darf. Mit einer Geo-Blockade ist es möglich, ausländische Internetuser auszuschließen, denn über die eindeutige IP-Adresse, die ein jeder Internetuser besitzt, kann sein Standort sehr leicht bestimmt werden. Die marokkanischen Website-Betreiber müssen demnach nichts weiter tun, als die IP aller Nutzer zu bestimmen, die auf das Online-Angebot zugreifen möchten. Alle User, die keine marokkanische IP-Adresse besitzen, werden einfach aussortiert und mit einer Fehlermeldung vertröstet. Um die Geo-Sperre zu umgehen und dennoch Zugriff auf die gewünschten marokkanischen Medien zu erhalten, muss man daher eine marokkanische IP-Adresse simulieren. Das ist im Prinzip ganz einfach.

Marokkanische IP Adresse simulieren- so einfach geht’s:

Man benötigt lediglich einen Account bei einem sogenannten VPN-Provider, der Server in Marokko besitzt. VPN ist die Kurzform für Virtual Private Network, einem Dienst, der im Internet für mehr Sicherheit und Anonymität sorgt. Wer ein VPN nutzt, kommuniziert nicht mehr direkt mit den marokkanischen Website-Betreibern, sondern zunächst mit einem VPN-Server. Dieser Server teilt eine neue ausländische IP-Adresse zu. Steht der Server demnach in Marokko, erhält man eine marokkanische IP-Adresse, die man von nun an zum Surfen im Internet verwenden kann. Wenn man mit dieser IP auf die gesperrten Websites aus Marokko zugreift, nehmen die Betreiber an, man hielte sich in Marokko auf und sei somit berechtigt, den Zugang zu allen Medien zu erhalten. Nun kann man nach Herzenslust auf die marokkanischen Filme, Serien und Lieder zugreifen, die normalerweise gesperrt wären.

VPN-Anbieter mit Servern in Marokko

Die beiden VPN-Provider HideMyAss und Hide.me betreiben Server in Marokko, die es Internetnutzern ermöglichen, sich eine marokkanische IP-Adresse zu simulieren. Um sich bei diesen Anbietern zu registrieren, muss man ein kostenpflichtiges Abo abschließen. Die Gebühr lohnt sich jedoch, denn man surft dann deutlich sicherer vor Hackerangriffen und Datenspionen im Netz und kann nicht nur marokkanische Dienste freischalten, sondern auch viele interessante gesperrte Internet-Portale aus anderen Ländern.